Fakten

Weitere detaillierte Angaben sind unter Berichte & Zahlen zu finden

Besucher:

Das Museum und Archiv werden in jedem Jahr von ca. 400 bis 500 Fachbesuchern aus dem In- und Ausland besucht. Im Berichtsjahr 2009 besuchten z.B. Bordgemeinschaften und Gruppen maritimen Charakters aus Japan, der USA, Holland und Spanien das Archiv. 317 Personen besuchten aus fachlichen Gründen das Archiv um zu recherchieren, 376 Interessenten aus der Öffentlichkeit, die nach Voranmeldung Zutritt und fachliche Betreuung erhielten, insgesamt also 693 Besucher bei steigender Tendenz. Im Frühjahr wurde vom NDR ein Film über die Arbeit des U-Boot-Archives gedreht, im Oktober besuchte ein spanisches TV-Team ebenfalls zu Dreharbeiten das Archiv.

Die Bibliothek:

Das Archiv besitzt eine umfangreiche Bibliothek mit der gesamten über U-Boote erschiene Literatur von 1906 bis heute. Ebenfalls Literatur über Seekriegsgeschichte, U-Boote des Auslands, allgemeine Wehrgeschichte und Zeitgeschichte. Im Jahr 2009 erhöhte sich der Bestand um 352 Bücher auf etwa 6.000 Bände – vorwiegend aus Nachlässen und Besprechungsexemplaren von Autoren und Verlagen.


Das Bildarchiv:

Der Bestand an zu nutzenden Fotos beträgt z.Z. 165.062 Stück. An Fotobestellungen wurden von 48 Bestellern Aufträge für insgesamt 1.221 Fotos erteilt – 32 Besteller aus dem Inland mit 688 Fotos, 16 Besteller aus dem Ausland mit 533 Fotos. Der Versand erfolgt auf CD.


Nachlässe:

Im Obergeschoß des Museums sind 5 Räume mit Nachlaßmaterialien belegt. Besonders hervorzuheben – je ein Raum für sich mit dem gesamt maritimen Nachlass von:

Hans-Diedrich Frhr. v. Tiesenhausen (Kdt. U 331), Werner Kraus (WI U 123 + LI U 4713), Otto Hersing (Kdt. SM U 21) und Kurt Baberg (Kdt U 30, U 618 + U 827).


Kriegstagebücher:

Alle Kriegstagebücher sind auf Mikrofilmen vorhanden und werden Zug um Zug digitalisiert und ausgedruckt. Von 16 Historikern und Autoren wurden im Berichtsjahr 2009 48 KTBs mit insgesamt 1.650 Seiten von 44 Booten bestellt, ausgedruckt und versandt. Der Gesamtbestand an fertig lesbaren Kriegstagebüchern hat sich auf 4.611 erhöht.


Bootsblätter:

Die Bootsblätter beinhalten alle wichtigen Ereignisse des Bootes. Für insgesamt 375 Boote der Zeit 1914 bis 1918 und für 1.170 Boote der Zeit 1935 bis 1945 liegen fast lückenlos Angaben von der Kiellegung bis zu ihrem Verbleib, Besatzungslisten und Angaben über die Besatzungsmitglieder vor. Sowohl die Daten der Kriegstagebücher als auch die der Bootsblätter werden künftig neben der Papierform auch in einer Datenbank vorliegen, die mit anderen Datenbanken verknüpft einen schnellen Zugriff auf alle wesentlichen Daten wie Boote, Kommandanten und Besatzungen ermöglicht, und damit eine Recherche deutlich erleichtert.


Korrespondenz:

Durchschnittlich werden jährlich zwischen 500 und 700 schriftliche Anfragen gestellt. Davon kommen ca. zwei Drittel aus dem Ausland. Im Berichtsjahr 2009 wurden 612 schriftliche Fachanfragen gestellt – 338 aus dem Inland und 274 aus dem Ausland. Die Auslandsanfragen kamen dabei aus 23 Ländern.